Frettchen brauchen Frettchen!

Gegen EINZELHALTUNG!

 

Frettchen sollte man NIEMALS alleine halten, also mindestens zu Zweit, da Frettchen Gesellschaftstiere sind. Wenn Menschen das hören kommen oft solche Aussagen: „Aber ich kümmere mich auch zu Genüge um das Tier“, „aber ich habe eine Katze/ etc., die ist doch immer da“ oder „ich will, dass mein Frettchen zahm wird.“

-          Für einen Menschen ist es absolut unmöglich mit einem Frettchen rumzutollen und zu kuscheln wie es mit anderen Artgenossen der Fall ist und oft müssen die Besitzer arbeiten und dann ist das Tier ganz alleine.

-          Mit anderen Haustieren können sich Frettchen zwar anfreunden, wenn sie das Tier von klein auf kennen, aber es ist immer noch kein Spielpartner als Ersatz für ein weiteres Frettchen.

-          Es ist absolut falsch zu glauben, dass Frettchen nur in Einzelhaltung zahm werden, denn Frettchen brauchen andere Artgenossen zum Spielen! Sie toben, jagen sich und beißen sich auch gerne gegenseitig im Spiel, da können Menschen nicht mithalten. Es kann sogar vorkommen, dass Frettchen in Einzelhaltung aggressiv werden, da sie keinen Ausgleich haben. Wenn man sich liebevoll um die Tiere kümmert, dann werden sie auch zutraulich und freuen sich auf die Zuneigung ihres Menschen.

Also es gilt: Zwei Frettchen ist die Mindestzahl – optimal sind aber drei Frettchen.

Man weiß nie was passiert, wenn ein Tier vielleicht krank wird und es stirbt  - was wird dann aus dem Anderen? Frettchen können durchaus auch um einen Partner trauern und dann ist es immer besser, wenn sie nicht alleine sind und immer noch jemanden zum kuscheln haben, den sie kennen.

Es passiert oft, dass sich Menschen zwei Frettchen halten und wenn eines stirb, dann haben sie das Problem einen neuen Partner zu finden, da nicht jedes Frettchen in Frage kommt und die Tiere sich erst mal vertragen müssen.

Wenn man ein weiteres Frettchen in die Gruppe integrieren will, dann sollte man die Tiere entscheiden lassen. Es sollte dabei nicht darauf ankommen, was der Mensch will, denn Frettchen suchen sich ihre Partner selbst aus, also sollte man seine „Stinker“ immer zur Vorbesichtigung mitnehmen.

Auch wenn es bei der Vorbesichtigung unter den Tieren keinen Stunk gibt, heißt dass nicht, dass es Zuhause zwischen den Tieren funktioniert, da sich die Frettchen dann in ihrem Revier befinden und dieses natürlich verteidigen wollen. Eine Vergesellschaftung kann sehr einfach und schnell gehen, aber sie kann auch sehr lange dauern und Geduld fordern, bis das neue Frettchen von den anderen akzeptiert wird. Und bis dahin heißt es Geduld haben und die Tiere, auch wenn es sehr aggressiv zugeht und es viel Geschreie gibt, in Ruhe zu lassen. Wenn ein Tier natürlich anfängt ernsthaft zu bluten, dann sollte man sie trennen.

Welpen werden von anderen Frettchen oft leichter akzeptiert, aber man sollte immer daran denken, dass diese im jungen Alter sehr aktiv sind, weswegen man sie nicht unbedingt alleine zu älteren Frettchen setzen sollte.

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